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	<title>NplusK &#187; Artikel</title>
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	<description>Theoretisches und Praktisches zu Nachhaltigkeit und Kommunikation</description>
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		<title>Kürzungen bei der bpb</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 12:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht, die schwarzen Hefte der Bundeszentrale für politische Bildung. Man hat sie in der Schule kennengelernt und wem sie da nicht vollkommen verleidet wurden, der weiß sie vielleicht auch heute noch zu schätzen. Aktuell ist zum Beispiel ein Heft erschienen, welches die Zusammenhänge zwischen Haushalt &#8211; Markt &#8211; Konsum darstellt und dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt sie nicht, die schwarzen Hefte der <a href="http://www.bpb.de/">Bundeszentrale für politische Bildung</a>. Man hat sie in der Schule kennengelernt und wem sie da nicht vollkommen verleidet wurden, der weiß sie vielleicht auch heute noch zu schätzen. Aktuell ist zum Beispiel ein<a href="http://www.bpb.de/publikationen/TYSZI0,0,Haushalt_%96_Markt_%96_Konsum.html"> Heft </a>erschienen, welches die Zusammenhänge zwischen Haushalt &#8211; Markt &#8211; Konsum darstellt und dabei auch die Rolle des Verbrauchers <a href="http://www.bpb.de/publikationen/X5L9KE,2,0,Herausforderungen_und_Gestaltungsoptionen_f%FCr_private_Haushalte.html#art2">schildert</a>.</p>
<p>Nun gibt es aber Pläne, die Mittel für die bpb zu kürzen und dagegen hat der <a href="http://www. bap-politischebildung.de">Bundesausschuss Politische Bildung</a> (bap) eine <a href="http://www.demokratiebrauchtpolitischebildung.de/">Kampagne</a> mit dem Titel &#8220;Demokratie braucht politische Bildung&#8221; gestartet. Diese läuft schon einige Zeit und ein erster Teilerfolg erzielt werden. Aber die Kampagne wird trotzdem weiter geführt und insofern lohnt sich eine Unterstützung auch jetzt noch.</p>
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		<title>Online Konsultation zum Endlager in Gorleben</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 17:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Endlager]]></category>
		<category><![CDATA[Gorleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Das BMU hat zur Zeit eine Online-Konsultation zum Thema &#8220;Weitererkundung des Salzstocks in Gorleben&#8221; am Laufen. Darin geht es sehr viel darum, welche Informationen man sich so wünscht, welche kommunikativen Maßnahmen toll wären und wer an diesem Dialog alles beteiligt werden soll. Zu der inhaltlichen Ausrichtung dieses Webangebots mag man nun stehen wie man will. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das BMU hat zur Zeit eine <a href="http://www.gorleben-dialog.de/">Online-Konsultation</a> zum Thema &#8220;Weitererkundung des Salzstocks in Gorleben&#8221; am Laufen. Darin geht es sehr viel darum, welche Informationen man sich so wünscht, welche kommunikativen Maßnahmen toll wären und wer an diesem Dialog alles beteiligt werden soll.</p>
<p>Zu der inhaltlichen Ausrichtung dieses Webangebots mag man nun stehen wie man will. Ich finde den starken Fokus auf Gorleben etwas seltsam und der Verdacht drängt sich auf, dass das <a href="http://www.gorleben-dialog.de/fragen_und_antworten/doc/20.php">Szenario</a> &#8220;Gorleben ist nicht geeignet&#8221; nicht so intensiv verfolgt wird, auch wenn auf europäische Forschungsvorhaben unter deutscher Beteiligung hingewiesen wird.</p>
<p>Betrachtet man die Gestaltung des Webangebots, so ist es positiv zu vermerken, dass durch die Befragung überhaupt eine Feedbackmöglichkeit gegeben ist. Auch gibt es um die Befragung herum einige Informationen auf der Website,  so dass man sich über die Inhalte der Befragung schlau machen kann. Verbessern könnte man aber auf jeden Fall zwei Punkte:</p>
<p>1. Unabhängigkeit der Informationen, Einbinden von anderen Sichtweisen: Bisher sind die Informationen auf der Website so gut wie alle von dem Ministerium. Gerade diese Quellen werden aber von den Gegnern des Endlagers in Gorleben sicherlich sehr kritisch gesehen. Insofern wäre es sinnvoll, dass bereits das Webangebot einen Dialog abbildet und unterschiedliche Positionen und Sichtweisen darstellt. Das würde mehr Akzeptanz schaffen und die Befragung machen in erster Linie ohnehin die Menschen, die sich auch aus anderen Quellen informieren. Man hätte das Ganze bestimmt irgendwie an die <a href="http://www.kernenergiedebatte.de/">Kernenergiedebatte-Website</a> anbinden können oder so etwas.</p>
<p>2. Zweitens fehlt mir hier Transparenz. Warum kann ich nicht sehen, was andere Leute geschrieben haben, wie etwa beim Nachhaltigkeitsdialog oder bei <a href="http://www.mitreden-u.de">Mitreden-U</a>? Ich bin gespannt wie die Ergebnisse öffentlich gemacht werden.</p>
<p>Aber vielleicht kommt das ja alles noch. Die Konsultation soll ja auch nur dazu dienen, den Dialog auf Augenhöhe vorzubereiten. Insofern kann das vielleicht als ein erster Schritt gesehen werden.</p>
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		<title>BP, das Öl und das Netz &#8211; ein Nachhaltigkeitsdiskurs?</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 11:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dschulz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider sind es ja doch immer wieder Katastrophen, die uns vor Augen führen wie wenig sich unsere Welt in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung bewegt und wie groß die Widerstände für so einen Wandel sind. Das letzte sehr prominente Beispiel ist die Ölpest im Golf von Mexiko. Ein Unfall, der die Grenzen des technisch Machbaren zeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider sind es ja doch immer wieder Katastrophen, die uns vor Augen führen wie wenig sich unsere Welt in Richtung einer Nachhaltigen Entwicklung bewegt und wie groß die Widerstände für so einen Wandel sind.</p>
<p>Das letzte sehr prominente Beispiel ist die Ölpest im Golf von Mexiko. Ein Unfall, der die Grenzen des technisch Machbaren zeigt und einen Ölkonzern in das Kreuzfeuer der Kritik rückt.</p>
<p>Eine Kritik, die sich auch über das Netz artikuliert und die zeigt, wie über das Netz Unternehmen zu mehr Transparenz in der Krisenkommunikation gezwungen werden (siehe auch <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-06/bp-gegenmacht-social-web?page=3">diesen Artikel</a> auf ZEIT Online). Wie viele Stimmen und Kampagnen es zu diesem Thema mittlerweile im Netz gibt,  ist <a href="http://www.zeit.de/digital/2010-06/bp-kampagnen-internet">hier </a>zusammengestellt (auch ZEIT).</p>
<p>Meiner Meinung nach zeigt dieses Beispiel eindrucksvoll wie viel schwieriger es für Unternehmen wird, ihr öffentliches Bild zu kontrollieren. Durch die vielen kreativen Aktionen, in denen das BP-Logo vorkommt ist das Markenimage mittlerweile ziemlich &#8220;verschmiert&#8221;. Insofern kann man also sagen, dass die Netzkampagnen eine Wirkung zeigen. Aber wie <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-06/bp-byokott-contra?page=2">hier </a>(auch ZEIT) richtig angemerkt wird, ist ja nicht der einzelne Konzern der Kern des Problems.  Das Problem ist das Öl an sich und unser jetziger Umgang damit.</p>
<p>Bisher geht es in den Kampagnen vor allem um die Fragen nach der Schuld von BP, nach dem Ausmaß der Katastrophe und nach Schadensersatz. Diese Fragen sind zweifellos sehr wichtig und verdienen eine große Aufmerksamkeit.</p>
<p>Ein Diskurs um Nachhaltige Entwicklung beginnt meiner Meinung nach aber erst, wenn es den Kampagnen gelingt, aus der allgemeinen Empörung einen Impuls in Richtung einer Energiewende anzustoßen. Erst dies würde langfristig sicherstellen, dass sich derartige Unfälle nicht wiederholen.</p>
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