Gerade habe ich einen interessanten Artikel mit dem Titel “Overconsumption is just Bad Design” von Jonah Sachs (Mitgründer der Free Range Studios – ihr wisst schon, Store Wars, Meatrix etc.) gelesen. Seine Argumentation: Bis zu den 50er Jahren ging es bei Produkten noch um das Produkt an sich. Weil aber viel mehr Produkte hergestellt wurden als man kaufen konnte, fingen die Unternehmen an, statt Produkte Geschichten bzw. Marken zu verkaufen und so Konsum als identitätstiftende Lebensaufgabe zu etablieren.
Soweit so gut. Das Problem, welches er sieht ist, dass Konsum nicht glücklich macht. Und hier liegt die Chance für ein “Redesign”, welches einen Bewusstseinswandel hervorbringt. Als Beispiele nennt er “Story of Stuff“, “shareable.net” und “no impact man“. Wer noch etwas mehr von Sachs lesen möchte, der kann hier einen Blick auf sein Kapitel im aktuellen “State of the World 2010 Transforming Cultures” werfen (auf deutsch übrigens beim oekom Verlag unter dem Titel “Zur Lage der Welt 2010 – einfach besser leben” erschienen).