Plastik macht impotent

Diesen und andere Sprüche trägt eine gelbe Plastikente im “Zigarettenwarnhinweis-Design”  durch die Gegend. Wo? Auf der Website zum Film Plastic Planet, der gerade in einigen deutschen Kinos angelaufen ist. Wie der Name andeutet geht es in dem Film darum, auf Umwelt- und Gesundheitsrisiken hinzuweisen, die durch die Plastikproduktion entstehen. Spätestens seit Bekanntwerden des riesigen Müllstrudels kann man erahnen, welche globalen Ausmaße dieses Problem hat.

Der Film verspricht nun, einige Hintergründe und Zusammenhänge aufzudecken, gerade was auch die gesundheitlichen Gefahren angeht. Ich meine, mit Impotenz ist nun wirklich nicht zu spaßen. Und die Vorstellung, dass unsere Umwelt, vor allem die Gewässer, immer weiter mit kleinsten Plastikpartikeln durchsetzt wird, die eventuell noch giftig sind, finde ich wirklich gruselig. Aber genug des Halbwissens, erst mal ab ins Abaton, Film gucken.

Achja, wer etwas “tun” möchte, der kann entweder dem Vorbild von Familie Krautwaschl folgen und versuchen, auf Plastik zu verzichten. Wer andere Menschen aufmerksam machen möchte kann sich beim BUND Material bestellen. Wer seine Rolle als kritischer Verbraucher wahrnehmen möchte, der kann beim BUND einen Musterbrief finden, mit dem man Unternehmen zu gefährlichen Stoffen in ihren Produkten befragen kann. Hmm, welches Produkt könnte ich denn mal nehmen… oh Computermonitore können bromierte Flammschutzmittel enthalten, die Verhaltensstörungen hervorrufen. Das würde so einiges erklären.

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