Monatsarchiv für Januar 2010

 
 

Chile!

Ja, ich bin dem Schnee entkommen und befinde mich zur Zeit in Santiago de Chile (blauer Himmel, Shorts, T-Shirt und Flip Flops). Hier mache ich einen Workshop zu Nachhaltigkeitskommunikation im Web 2.0 im Rahmen der Sommeruniversität der Universidad Internacional.  In diesem Zusammenhang kann ich die spanisch-sprechenden unter uns schon mal auf unser Blog hinweisen, das wir im Rahmen unserer Aktivitäten aufgesetzt haben. Dort wird es demnächst den ein oder anderen Film aus den letzten Jahren zu sehen geben und wer sich einen Eindruck von der Arbeit der Sommeruniversität verschaffen möchte, der ist dort auch gut aufgehoben.

Ich persönlich bin zum ersten mal seit fast 6 Jahren wieder in Lateinamerika und es gefällt mir mal wieder unglaublich gut!  Und sogar mein spanisch ist wieder so einigermaßen zurückgekehrt.

“Duell um das Gas” (Öko-Thriller Idee #1)

Umweltthemen passen eigentlich recht gut ins Thriller Genre (das hat sogar Steven Seagal begriffen). Da kam mir beim letzten auslandsjournal (zdf 13.01) bei einem Beitrag die Idee, dass man doch aus dem “Duell” zwischen Nordstream und Nabucco einen ziemlich guten Thriller machen könnte. Sabotage, Russland, Schnee, Korruption, Spionage, daraus lässt sich doch etwas machen, vielleicht im Stil von Syriana, nur eben in Europa.

Fernsehen vom Ökoinstitut

Und schon wieder ein Öko-TV im Internet. Bei Utopia bin ich über einen Film vom Ökoinstitut getolpert (komischerweise finde ich auf der Website keinen Hinweis auf das Ökoinstitut TV), bei dem ein expertenhaft aussehender Experte vor einem Monopoly-Spiel sitzt und anhand des (kapitalistischen) Spielprinzips klar macht, warum sich die Investition in einen teuren aber stromsparenden Kühlschrank lohnt.

“Was aber wenn ich doch das billige Teil kaufe und das Geld anlege?”, fragt ein Utopist und zweifelt damit an, dass das Geldsparargument wirklich stichhaltig ist. Und wirklich, die Botschaft ist vielleicht ein bisschen zu einfach gestrickt für die Mitglieder von Utopia.de. Auf dem YouTube-Channel, wo es für jeden zu sehen ist, gibt es aber keine Kommentare (und blos 167 Aufrufe). Die Frage, die für mich dann bleibt ist, wie man ein solches Video für Ökoneulinge im Internet am besten an den Mann (oder die Frau) bringt.

Information Activism, oder: noch mal How To

Man hört es ja immer wieder: durch Web 2.0 bzw. Social Media wird die Welt ein besserer Ort.

Warum?

Na, wegen der neuen Internetdienste kann jeder sein Anliegen (netz)öffentlich machen und damit Gleichgesinnte, Unterstützer, Spender (oder auch Trolle) für seine Sache gewinnen.
Wie das genau gehen kann und was man noch alles machen kann zeigt nun eine Dokumentation mit dem Titel “10 Tactics for turning information into action”, die hier nach und nach online gestellt wird. Auch sehr sehenswert sind die zugehörigen Infokarten (hier ein Beispiel).

Das Projekt kommt von dem Tactical Technology Collective, einer internationalen NGO, die sich auf Webtechnologien spezialisiert hat.

Kategorie: How to Video – Greenaction

Sonntags hat man ja manchmal ein bisschen Zeit, und da habe ich mal wieder bei Greenaction vorbeigeschaut. Auch um zu sehen, was in den Kampagnen jetzt nach dem gescheiterten Klimagipfel passiert. Dabei bin ich einmal auf die Twitterwall gestoßen, die ich schon mal ganz cool fand und dann auf den Blog, wo eine recht interessante Anleitung für die Kampagnenarbeit zu lesen war.
Außerdem, und damit sind wir mal wieder beim Film, zeigt die Anleitung zu Greenaction, wie man mit ganz wenig Technik und Aufwand ein nettes Video hinbekommt. Dies zeigt einmal mehr, Video in die eigenen Kommunikation zu integrieren muss nicht schwer sein, man muss nur ein paar Ideen haben – aber das war ja bekannt.

Sommeruniversität 2009

Ich schreibe hier ja häufiger über Clips zu nachhaltigen Themen. Heute, mal wieder etwas spät, möchte ich auf einige Clips hinweisen, bei denen ich selbst, zum Teil auf der technischen Seite, zum Teil vor der Kamera, mitgewirkt habe.

Auf der Sommeruniversität vom Kolleg für Management und Gestaltung von Nachhaltiger Entwicklung haben wir zwei Wochen mit kreativen jungen Menschen zusammengesessen und über Nachhaltigkeit, Klimawandel etc. diskutiert und uns mit der filmischen “Verarbeitung” dieser Themen auseinandergesetzt.

Am Ende standen dann diese Spots, die sich aus unterschiedlicher Perspektive mit Klimawandel beschäftigen.

Am meisten Spaß hat sicherlich der Eisbärspot gemacht (da bin ich auch zu sehen, als unschuldiger Passant der angerempelt wird). Von der Aussage her finde ich Leerstand und Technologien recht spannend, weil sie zeigen, wie wenig wir häufig in die Zukunft sehen können. Wir gehen meistens davon aus, dass die Zukunft eine lineare Entwicklung der Gegenwart ist, für die wirklichen Sprünge fehlt uns die Vorstellungskraft, egal was zum Beispiel Klimakurven uns mitteilen.