Katastrophenkommunikation doch erfolgreich?

In Diskussionen um Nachhaltigkeitskommunikation höre ich eigentlich immer wieder, man solle lieber positives und ermutigendes mitteilen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Die Katastrophenkommunikation führe zu Resignation und rufe innere Ablehnung hervor, die einen davon abhält, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Außerdem ist das ja irgendwie “so 80er”.

Nun surfe ich so durchs Internet (bzw. checke meinen RSS-Reader) und finde innerhalb von kürzester Zeit zwei Greenpeace Spots:

(via Karmakonsum) und

Und? Beide gut gemacht, aber beide auch ziemlich hart und apokalyptisch. Manchmal muss es also doch die Katastrophe sein? In diesen Fällen geht das vielleicht, weil die Botschaft erstens einfach und zweitens negativ ist, eben auf bzs. gegen das entsprechende Produkt gerichtet. Ziel ist ganz klar aufzurütteln und das Bild hinter der Werbekulisse zu zeigen. Realität macht eben keinen Spaß…. manchmal.

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