…die Zivilgesellschaft und ein Blogger sollte man vielleicht ergänzen. Heute habe ich endlich mal wieder Zeit gehabt, meinen Feedreader aufzumachen (nachdem ich einen Linux-kompatiblen gefunden hatte) und eine gefühlte Ewigkeit an Bloglektüre nachzuholen.
Dabei bin ich bei Climateblogger hängen geblieben, wo Ole Seidenberg über die Klimaverhandlungen bloggt, die im Vorfeld von der Konferenz in Kopenhagen stattfinden. Er nimmt am Projekt Adopt a Negotiator teil und begleitet in diesem Rahmen als Blogger die deutsche Delegation. Engagiert, kritisch und mit Herz schreibt er über seine Erfahrungen auf dem Gipfel, über das Engagement der Zivilgesellschaft und über seine Erfahrungen mit der Politik. Insgesamt sehr lesenwert, auch wenn es nicht optimistisch sitmmt, wenn er in seinem Fazit schreibt “ich bleibe rat- und rastlos zurück.” Es ist noch so viel zu tun auf politischer Ebene und im Moment scheint es an der Bereitschaft dazu zu mangeln.
Was bleibt, wenn die Politik so langsam und quälend vorangeht? Es selbst in die Hand nehmen, anders Leben, anders konsumieren? Vielleicht. Aber am Ende brauchen wir doch die entsprechenden Rahmenbedingungen, die ein nachhaltiges (Über)Leben möglich machen. Darum ist es wichtig, auf der politischen Bühne dabei zu sein, sich einzumischen. Ich hoffe du verlierst deine Zuversicht nicht, Ole.
Ein Kommentar
Lieber Daniel,
vielen Dank für diesen Beitrag und das Feedback..
Keine Sorge, bleibe am Ball, auch wenn es bisweilen schwierig ist, besonders zwischen den Gipfeln, wenn selbst wir Tracker nur schwer an Informationen aus erster Hand kommen…
danke jedenfalls dir für die aufmunternden Worte.
Herzlich
Ole